Bergkristallschmuck

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Bergkristall ist die klare, farblose Form von Quarz (SiO₂): dasselbe Mineral wie Rosenquarz oder Amethyst, aber ohne die Einschlüsse, die Farbe verleihen. Dadurch ist es glasklar bis leicht milchig. Die Griechen nannten es Krystallos, ihr Wort für Eis, weil sie dachten, Bergkristall sei gefrorenes Wasser, das niemals wieder auftauen würde. Bei Vesperale finden Sie Bergkristall als Spitzen, Cluster, Trommelsteine und Schmuck, hauptsächlich aus Brasilien und Madagaskar.

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Was sind die Eigenschaften von Bergkristall?

Bergkristall ist reines Siliziumdioxid (SiO₂) mit einer Härte von 7 auf der Mohs-Skala und einem trigonalen Kristallsystem. Das spezifische Gewicht liegt bei etwa 2,65 und der Glanz ist glasartig. Gut ausgebildete Kristalle sind sechseckig im Querschnitt und enden in einer Spitze. Sie variieren von wenigen Zentimetern bis zu Exemplaren von mehr als einem Meter. Die Klarheit ist auf das Fehlen von Einschlüssen zurückzuführen. Falls doch etwas Gas oder Feuchtigkeit enthalten ist, wirkt der Stein milchiger. Quarz ist piezoelektrisch: Unter Druck erzeugt er eine kleine elektrische Ladung. Diese Eigenschaft ist keine spirituelle Behauptung, sondern reine Physik und der Grund, warum Quarz in Uhren und Elektronik verwendet wird. In der Kristalllehre gilt Bergkristall seit jeher als „Verstärker“, eine Bedeutung, die kultureller Natur ist und keine mineralogische Grundlage hat.

Welche Kristalle lassen sich gut mit Bergkristall kombinieren?

Die bekannteste Kombination in der niederländischen Kristalltradition ist das Goldene Dreieck: Bergkristall, Amethyst und Rosenquarz zusammen. In dieser Tradition gilt Bergkristall als der Stein, der die Wirkung der beiden anderen anfachen soll, eine Rolle, die ihm von Kristalllehr-Anwendern zugeschrieben wird, keine nachgewiesene Wirkung. Praktisch stimmt das Trio auch materialtechnisch überein: Alle drei sind Quarze mit einer Härte von 7, sodass sie sich bei Lagerung im selben Beutel nicht gegenseitig zerkratzen. Dieselbe Regel macht Bergkristall zu einem sicheren Nachbarn für Citrin und Rauchquarz. Vorsicht bei weicheren Steinen: Selenit (Härte 2) und Fluorit (4) bekommen Kratzer, wenn man sie lose neben Bergkristall aufbewahrt. Ästhetisch passt der neutrale, durchsichtige Bergkristall neben fast jede Farbe, was ihn zu einer festen Wahl in Anordnungen und Schmuckkombinationen macht.

Häufig gestellte Fragen zu Bergkristall

Was ist der Unterschied zwischen Bergkristall und Glas?
Bergkristall ist ein natürliches Mineral: Quarz, das in der Erdkruste gewachsen ist, mit einer Härte von 7. Glas ist ein von Menschen hergestelltes, amorphes Material ohne Kristallstruktur und ist weicher (ungefähr 5,5). Bergkristall fühlt sich daher kälter an und enthält oft kleine natürliche Einschlüsse oder Wachstumslinien, während Glas meist vollkommen glatt ist. Ein geschliffenes Bleikristallglas wird manchmal als "Kristall" bezeichnet, aber das ist kein Bergkristall.

Wie reinigt man Bergkristall?
Abspülen unter lauwarmem Wasser und Abtrocknen mit einem weichen Tuch genügt. Mit einer Härte von 7 ist Bergkristall gut wasserbeständig. Langes Einweichen in Salzwasser wird in der Edelstein-Gemeinschaft abgeraten, da die polierte Oberfläche von Spitzen und Schmuckstücken davon matt werden kann.

Woher kommt Bergkristall?
Die größten Handelsmengen stammen aus Brasilien (insbesondere Minas Gerais) und Madagaskar. Daneben gibt es bekannte Fundorte in den Alpen, wo in der Schweiz Kristalle von mehr als hundert Kilogramm gefunden wurden, und in Arkansas in den Vereinigten Staaten.

Edelsteine sind Naturmaterialien. Wir beschreiben sie im Rahmen spiritueller und historisch-kultureller Tradition. Keine Gesundheitsversprechen. Bei medizinischen oder mentalen Beschwerden: Arzt, Therapeut oder Pflegekraft.