Citrin-Schmuck
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Citrin ist die gelbe bis orangefarbene Varietät von Quarz (SiO₂), mit einer Härte von 7 auf der Mohs-Skala. Die gelbe Farbe entsteht durch Spuren von Eisen im Kristallgitter. Natürlicher Citrin ist selten: Der überwiegende Teil dessen, was im Handel als „Citrin“ bezeichnet wird, ist erhitzter Amethyst. Der Name stammt vom französischen „citron“, Zitrone, wegen der blassgelben Farbe. Bei Vesperale finden Sie Citrin in Schmuck, Trommelsteinen und Spitzen, überwiegend aus Brasilien und Madagaskar.
Fragen zu dieser Kategorie
Was sind die Eigenschaften von Citrin?
Citrin ist mineralogisch eine Quarzvarietät und teilt sich daher die chemische Formel SiO₂ und eine Härte von 7 auf der Mohs-Skala. Die gelb- bis orangebraune Farbe wird durch Spuren von Eisen im Kristallgitter verursacht: Mehr Eisenoxid ergibt einen tieferen, bräunlichen Farbton. Die natürliche Farbe ist meist blass bis rauchgelb und ziemlich gleichmäßig. Citrin bildet transparente bis durchscheinende Kristalle mit glasartigem Glanz. Härte 7 bedeutet, dass der Stein kratzempfindlich gegenüber Quarz selbst und Stahl ist, bewahren Sie ihn also nicht lose zusammen mit anderen Steinen auf. In der Kristalllehre ist Citrin als Sonnenstein bekannt, der mit Optimismus und dem Solarplexus assoziiert wird, obwohl diese Bedeutung kulturell ist und keine mineralogische Grundlage hat.
Welche Kristalle lassen sich gut mit Citrin kombinieren?
Citrin gehört zur Quarzfamilie, zusammen mit Amethyst, Bergkristall, Rauchquarz und Rosenquarz. In Kristallritualen wird Citrin oft mit Bergkristall kombiniert, der als klarer Verstärker gilt, und mit Rauchquarz zur Erdung. Die Kombination von Citrin und Amethyst wird Ametrin genannt, wenn beide Farben natürlich in einem Kristall vorkommen. Praktisch ist die Härte am wichtigsten: Kombinieren Sie Steine ähnlicher Härte, damit sie sich bei der Lagerung nicht gegenseitig zerkratzen. Citrin mit Härte 7 passt gut zu Amethyst (7), Bergkristall (7) und Rosenquarz (7). Bewahren Sie Citrin nicht lose im selben Beutel wie weichere Steine wie Fluorit (4) oder Selenit (2) auf, da diese sonst Kratzer vom Quarz bekommen.
Häufig gestellte Fragen zu Citrin
Ist mein Citrin echt oder erhitzter Amethyst?
Schätzungsweise 90 bis 95 Prozent des im Handel erhältlichen Citrins sind erhitzter Amethyst, auch als gebrannter Amethyst bezeichnet. Erhitzen erzeugt eine tief orange bis rotbraune Farbe, oft mit einer weißlichen, undurchsichtigen Basis bei Clustern. Natürlicher Citrin ist meist blasser und gleichmäßiger gelb. Eine als Citrin angebotene Geode ist fast immer erhitzter Amethyst, da natürlicher Citrin selten in Geodenform wächst.
Was ist der Unterschied zwischen Citrin und Ametrin?
Ametrin ist eine natürliche Kombination aus Amethyst und Citrin in einem Kristall, mit sowohl violetten als auch gelben Zonen. Die bekannteste Fundstelle ist die Anahí-Mine in Bolivien, die seit 1989 in Betrieb ist. Citrin ist die rein gelbe bis orange Quarzvarietät ohne die violetten Amethystzonen.
Woher kommt der meiste Citrin?
Der größte Teil stammt aus Brasilien, sowohl natürlicher Citrin als auch der erhitzte Amethyst, der als Citrin verkauft wird. Kleinere Mengen natürlichen Citrins stammen aus Madagaskar. Für Ametrin ist Bolivien die Hauptquelle. Der Name Citrin wurde 1556 von dem Mineralogen Georg Bauer geprägt; davor hieß der Stein einfach gelber Quarz.
Edelsteine sind natürliche Materialien. Wir beschreiben sie im Rahmen spiritueller und historisch-kultureller Tradition. Keine Gesundheitsversprechen. Bei medizinischen oder mentalen Beschwerden: Arzt, Therapeut oder Pflegekraft.
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