Hämatit-Schmuck
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Hämatit ist ein Eisenoxid mit der Formel Fe₂O₃, das zu etwa 70 % aus Eisen besteht und das wichtigste Eisenerz der Welt ist. Poliert ist der Stein dunkelgrau bis schwarz mit einem auffälligen Metallglanz, manchmal mit einem leicht irisierenden Schimmer. Aufgrund seiner hohen Dichte fühlt sich ein Hämatitschmuckstück schwerer an, als man auf den ersten Blick erwartet. In der Schmucktradition reicht die Verwendung bis ins Mittelalter zurück, mit einer starken Wiederbelebung im 19. Jahrhundert als Trauerschmuck. Bei Vesperale finden Sie Hämatit als Ringe, Armbänder und Trommelsteine.
Fragen zu dieser Kategorie
Was sind die Eigenschaften von Hämatit?
Hämatit hat eine Härte von 5 bis 6,5 auf der Mohs-Skala, was ungefähr mit Glas und Zahnschmelz vergleichbar ist. Die Dichte liegt zwischen 5,0 und 5,3 g/cm³, hoch für einen Halbedelstein, was das Gewicht in einem Ring oder Armband erklärt. Die dunkle Farbe ist auf das Eisenoxid selbst zurückzuführen; in roher oder pulverisierter Form hinterlässt Hämatit einen rotbraunen Strich, ein klassisches Bestimmungsmerkmal. Der Stein ist aufgrund des Eisengehalts und der Kristallstruktur leicht magnetisch: Ein Magnet zieht Hämatit an, aber ein Stück Hämatit selbst ist kein starker Magnet und hält keine Büroklammer fest. Große Produzenten sind Brasilien, die Vereinigten Staaten, Kanada, Südafrika und China. In spirituellen Traditionen wird Hämatit symbolisch mit Erdung und Selbstvertrauen verbunden, eine Bedeutung, die kultureller Natur ist und keine mineralogische Grundlage hat.
Welche Kristalle lassen sich gut mit Hämatit kombinieren?
In Kristallritualen wird Hämatit oft mit anderen dunklen oder erdenden Steinen kombiniert. Schwarzer Turmalin ist der bekannteste Partner: Es gibt Armbänder und Ringe, in denen beide zusammen verarbeitet sind, die in Traditionen mit Erdung und Stabilität verbunden sind. Rauchquarz wird in derselben Atmosphäre verwendet, und Bergkristall als klarer Kontrast zum matten Schwarz von Hämatit. Praktisch zählt vor allem die Härte bei der Lagerung. Hämatit (5 bis 6,5) ist weicher als Quarz, also lagern Sie ihn nicht lose zusammen mit Bergkristall, Rauchquarz oder Citrin (alle 7), die die Oberfläche zerkratzen können. Steine ähnlicher Härte bewahren Sie lieber separat in einem weichen Beutel oder einer Fächerbox auf, damit der Metallglanz intakt bleibt.
Häufig gestellte Fragen zu Hämatit
Ist Hämatit magnetisch?
Leicht. Aufgrund des Eisengehalts reagiert Hämatit auf einen Magneten, aber der Stein selbst ist kein starker Magnet: Eine Büroklammer bleibt nicht daran haften. Stark magnetische Armbänder, die als "Magnetit-Hämatit" oder "Hämatin" verkauft werden, sind gepresstes synthetisches Material und kein natürlicher Hämatit. Bei Vesperale halten wir diese Unterscheidung ehrlich.
Was ist der Unterschied zwischen Hämatit und Hämatin?
Hämatit ist ein natürliches Mineral, ein Eisenoxid. Hämatin (auch Magnetit-Hämatit oder "magnetische Steine") ist ein synthetisch gepresstes Material, das stark magnetisch gemacht wurde. Es ähnelt Hämatit durch den grau-schwarzen Glanz, aber mineralogisch ist es etwas anderes. Wer natürlichen Hämatit sucht, achtet auf die Schwere und das Fehlen einer starken Magnetwirkung.
Wie pflegt man Hämatit?
Halten Sie Hämatit trocken und stoßen Sie nicht damit an: Der Stein kann bei einem harten Schlag wie Feuerstein splittern. Legen Sie ihn nicht längere Zeit in Chlor- oder Salzwasser, da der Eisengehalt Oberflächenrost verursachen kann. Ein Abwischen mit einem trockenen, weichen Tuch genügt. Nehmen Sie Ringe und Armbänder vor dem Duschen, Schwimmen oder Abwaschen ab.
Edelsteine sind natürliche Materialien. Wir beschreiben sie innerhalb spiritueller und historisch-kultureller Traditionen. Keine Gesundheitsversprechen. Bei medizinischen oder mentalen Beschwerden: Arzt, Therapeut oder Gesundheitsdienstleister.
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