Jadeschmuck

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Jade ist kein einzelnes Mineral, sondern ein Sammelbegriff für zwei Gesteine: Jadeit (Natriumaluminiumsilikat) und Nephrit (ein Calcium-Magnesium-Amphibol). Beide verdanken ihre bekannte Zähigkeit einer dicht verflochtenen Kristallstruktur, wodurch Jade über Jahrhunderte zu Werkzeugen, Schmuck und Figuren verarbeitet werden konnte. In China gilt der Stein seit über fünftausend Jahren als "Yu", verbunden mit Tugend und Status. Bei Vesperale finden Sie Jade als Schmuck, Gua Sha-Steine, Roller, Trommelsteine und Figuren.

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Was sind die Eigenschaften von Jade?

Die beiden Jade-Mineralien unterscheiden sich mineralogisch. Jadeit ist ein Pyroxen mit der Formel NaAlSi₂O₆, einer Härte von 6,5 bis 7 auf der Mohs-Skala und einem spezifischen Gewicht von etwa 3,3. Nephrit ist ein Amphibol, etwas weicher (6 bis 6,5) und leichter (etwa 2,9 bis 3,0). Jadeit kommt in gesättigten Farben bis tiefgrün vor und hat einen glasartigen Glanz, Nephrit tendiert zu gedämpftem Grün mit einer wachsartigen Oberfläche. Was beide teilen, ist die Struktur: mikroskopisch kleine, ineinandergreifende Körner oder Fasern. Diese Struktur macht Nephrit zu einem der zähsten Natursteine, der bruchfest ist, wo härtere Steine splittern. Kratzfest ist Jade damit nicht automatisch: Bewahren Sie Stücke getrennt auf, damit sie sich nicht gegenseitig beschädigen.

Welche Kristalle lassen sich gut mit Jade kombinieren?

Jade wird in Kristallanordnungen oft mit Aventurin, Bergkristall und Rosenquarz kombiniert. Grüner Aventurin teilt den Grünton und eine vergleichbare Härte, was ihn zu einem logischen Nachbarn in einer Anordnung für Ruhe und Gleichgewicht macht. Bergkristall dient dabei als klarer, neutraler Gegenpart. Rosenquarz ergänzt die grünen Töne mit sanftem Rosa. Praktisch zählt vor allem die Härte: Jade (6 bis 7) passt gut zu Aventurin (7), Bergkristall (7) und Amethyst (7), während man sie besser nicht lose mit weicheren Steinen wie Selenit (2) oder Fluorit (4) zusammen aufbewahrt, die schneller zerkratzen. Die Bedeutung, die solchen Kombinationen zugeschrieben wird, ist kultureller Natur und hat keine mineralogische Grundlage.

Häufig gestellte Fragen zu Jade

Was ist der Unterschied zwischen Jadeit und Nephrit?
Es handelt sich um zwei verschiedene Mineralien, die beide als "Jade" bezeichnet werden. Jadeit ist seltener, härter und dichter, mit den am höchsten geschätzten grünen Farben. Nephrit ist zäher und häufiger. Bis 1863 wurde nicht unterschieden, dass sich unter dem Namen Jade zwei Mineralien verbargen.

Woher kommt Jade?
Hochwertiger Jadeit stammt hauptsächlich aus Myanmar (Burma), mit kleineren Vorkommen in Guatemala und Russland. Der mesoamerikanische Jadeit der Olmeken und Maya stammte aus dem Motagua-Tal in Guatemala. Nephrit wird unter anderem in Kanada (British Columbia), China, Russland und Neuseeland abgebaut, wo die Maori ihn Pounamu nennen.

Wie erkennt man echte Jade von gefärbter oder behandelter Jade?
Der Handel unterscheidet drei Typen. A-Jade ist unbehandelt, nur gewaschen und mit Bienenwachs poliert. B-Jade ist gebleicht und mit Harz aufgefüllt, um die Transluzenz zu verbessern, bleibt aber echte Jade mit natürlicher Farbe. C-Jade ist gefärbt und kann mit der Zeit durch Licht oder Wärme verblassen. Helle Lila-, Blau- oder Rosatöne für ein paar Euro sind fast nie Jade, sondern meist gefärbter Serpentin oder Glas. Fragen Sie im Zweifel nach der Klassifizierung.

Edelsteine sind natürliche Materialien. Wir beschreiben sie innerhalb spiritueller und historisch-kultureller Tradition. Keine Gesundheitsversprechen. Bei medizinischen oder mentalen Beschwerden: Arzt, Therapeut oder Pflegefachkraft.