Jaspis Schmuck

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Jaspis ist kein einzelner Stein, sondern eine Familie: ein Sammelbegriff für undurchsichtige, mikrokristalline Quarzvarietäten (SiO₂), die durch feine Mineraleinschlüsse gefärbt sind. Der Name kommt über das Lateinische und Griechische (iaspis) aus einer semitischen Sprache und bedeutet „gefleckter“ oder „gesprenkelter Stein“, was gut zu der bunten Zeichnung passt, für die Jaspis bekannt ist. Unter dem Begriff Jaspis fallen Klassiker wie Roter Jaspis und Brauner Jaspis, neben Handelsnamen, die geologisch eigentlich kein Jaspis sind. Bei Vesperale finden Sie Jaspis in Schmuck, Trommelsteinen, Donuts und Figuren, mit Material, das unter anderem aus Brasilien, Indien, Madagaskar und Südafrika stammt.

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Was sind die Eigenschaften von Jaspis?

Jaspis gehört zur Quarzfamilie und hat eine Härte von etwa 7 auf der Mohs-Skala. Der Stein ist immer undurchsichtig, mit einem matten bis wachsartigen Glanz an Bruchflächen, und zeigt keine Spaltung, sondern einen unregelmäßigen Bruch. Anders als Bergkristall bildet Jaspis niemals mit bloßem Auge sichtbare Kristalle: Es ist ein dichtes, feinkörniges Material, in dem bis zu etwa zwanzig Prozent aus Einschlüssen besteht. Diese Einschlüsse bestimmen die Farbe. Roter Jaspis verdankt seinen Farbton Hämatit, einem Eisenoxid; gelbes, braunes und ockerfarbenes Material stammt ebenfalls von Eisenverbindungen. In westlichen und asiatischen Kristalltraditionen wird Jaspis seit langem als erdender Stein und als Stein der Standhaftigkeit beschrieben. Diese Bedeutung ist kultureller Natur und hat keine mineralogische Grundlage.

Welche Kristalle lassen sich gut mit Jaspis kombinieren?

In der Kristallpraxis wird Jaspis oft mit Bergkristall und Hämatit kombiniert. Bergkristall gilt in diesen Traditionen als der klare Gegenpart zum undurchsichtigen, erdigen Charakter des Jaspis, und die beiden teilen mit Härte 7 dieselbe Kratzfestigkeit. Hämatit wird traditionell neben Rotem Jaspis gelegt, aufgrund des gemeinsamen Eisenursprungs und der verwandten, dunklen Ausstrahlung. Roter Jaspis passt optisch und in Bezug auf die Härte auch gut zu Rauchquarz (7) und zu anderen Jaspis-Varietäten untereinander. Praktisch ist die Härte der Leitfaden: Bewahren Sie Steine ähnlicher Härte zusammen auf, damit sie sich nicht gegenseitig zerkratzen. Legen Sie Jaspis also nicht lose in denselben Beutel wie weichere Steine wie Selenit (2) oder Fluorit (4), denn diese bekommen Kratzer von der härteren Quarzoberfläche.

Häufig gestellte Fragen zu Jaspis

Welche Jaspis-Arten gibt es?
Die bekanntesten echten Jaspis-Varietäten sind Roter Jaspis (Hämatit-Rot), gelber und brauner Jaspis (Eisenoxide) und Bandjaspis mit parallelen Farbschichten. Daneben gibt es Dutzende von Handelsnamen, oft nach Herkunft oder Zeichnung benannt. Ein Teil davon ist geologisch kein echter Jaspis, siehe die nächste Frage.

Ist Leopardenjaspis echter Jaspis?
Nein. „Leopardenjaspis“ oder Leopard Skin Jasper ist geologisch fast immer ein orbikulares Rhyolith, ein vulkanisches Gestein aus Quarz und Feldspat, kein Quarzjaspis. Der Handelsname stammt hauptsächlich aus der Region Chihuahua in Mexiko. Auch Ozeanjaspis (orbikularer Chalcedon und Rhyolith aus Madagaskar) und Picasso-Jaspis (metamorphes Marmor) sind streng genommen kein Jaspis, auch wenn sie so verkauft werden.

Wie reinigt man Jaspis?
Abspülen mit lauwarmem Wasser und Abtrocknen mit einem weichen Tuch genügt für echten Jaspis, der mit Härte 7 gut wasserbeständig ist. Vorsicht bei Handelsnamen, die kein Quarz sind: Picasso-Jaspis ist Marmor (Härte 3 bis 4) und säureempfindlich, daher keine Reinigungsmittel verwenden und nur kurz abwischen.

Edelsteine sind Naturmaterialien. Wir beschreiben sie im Rahmen spiritueller und historisch-kultureller Tradition. Keine Gesundheitsversprechen. Bei medizinischen oder mentalen Beschwerden: Arzt, Therapeut oder Gesundheitsdienstleister konsultieren.