Halschakra
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Das Halschakra ist das fünfte und heißt Vishuddha, auf Höhe des Halses. Die Farbe ist Blau in allen Tönen, vom fast weißen Blau des Aquamarins bis zum tiefen Nachtblau des Lapislazuli.
In der Tradition wird es damit verbunden, auszusprechen was man meint. Von den sieben ist dies das Chakra mit der kleinsten, aber ausgeprägtesten Gruppe Steine.
Welche Steine gehören zum Halschakra?
Sodalith ist der häufigste: undurchsichtiges Mittelblau mit weißer Calcit-Äderung. Lapislazuli ähnelt ihm, ist aber tiefer und an goldenen Pyriteinsprengseln erkennbar, was ihn teurer macht.
Blauer Achat ist blasser und gebändert, Amazonit neigt zu Grünblau mit weißer Marmorierung, und Aquamarin ist durchscheinend und der hellste von allen.
Was Menschen damit tun
Blaue Steine werden verhältnismäßig oft als Kette getragen, näher am Hals als andere Farben. Das ist teils praktisch: Blau steht gut zu einem weißen oder hellen Oberteil.
Sodalith und Lapis werden auch viel als Trommelstein gekauft, zum Festhalten. Aquamarin sehen Sie fast nur als Schmuck, weil die Farbe erst bei durchfallendem Licht richtig zur Geltung kommt.
Worauf Sie achten sollten
Lapislazuli ist porös und nicht geeignet, um ihn in Wasser zu legen: die Farbe kann stumpf werden und der enthaltene Calcit löst sich langsam. Dasselbe gilt für Türkis. Polieren Sie beide nicht mit Reinigungsmitteln.
Achten Sie bei Lapis auf den Preis. Viel günstiger Lapis ist gefärbter Jaspis oder rekonstruiertes Pulver. Echter Lapis hat ungleichmäßige goldene Einsprengsel; eine zu gleichmäßige Farbe mit perfekt verteiltem Glitzer ist meist bearbeitet.
Fragen zum Halschakra
Sodalith wird am häufigsten gewählt, weil er die blaue Farbe gut vertritt und bezahlbar ist. Lapislazuli ist die luxuriösere Variante mit goldenen Einsprengseln. Möchten Sie etwas Helleres, sind Blauer Achat und Amazonit die passende Wahl.
Sodalith ist gleichmäßigeres Mittelblau mit weißer Äderung und ohne Gold. Lapis ist tieferes Nachtblau mit goldenen Pyriteinsprengseln und kostet ein Vielfaches. Aus der Ferne ähneln sie sich; aus der Nähe ist das Gold der Unterschied.
Besser nicht. Lapis ist porös und enthält Calcit, der sich langsam löst. Die Farbe kann stumpf werden und die polierte Oberfläche matt. Abwischen mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch genügt.
An der Unregelmäßigkeit. Echter Lapis hat ungleich verteilte goldene Pyriteinsprengsel und Variation im Blauton. Eine perfekt gleichmäßige Farbe mit gleichmäßig verteiltem Glitzer deutet auf gefärbtes oder rekonstruiertes Material hin. Der Preis ist meist der deutlichste Hinweis.
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