Lapislazuli-Schmuck

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Lapislazuli ist kein einzelnes Mineral, sondern ein Gestein, das aus mehreren Mineralien gleichzeitig besteht. Das tiefe Blau stammt von Lazurit, die goldenen Sprenkel sind Pyrit, und die weißen Adern bestehen aus Calcit. Der Stein wird seit über 6000 Jahren abgebaut, hauptsächlich aus der Sar-e-Sang-Mine in der afghanischen Provinz Badakhshan. Alte Ägypter verwendeten Lapislazuli in der Totenmaske des Tutanchamun, und Jahrhunderte später wurde daraus das kostbare Pigment Ultramarin für Maler hergestellt. Bei Vesperale finden Sie Lapislazuli in Schmuck, Trommelsteinen und Figuren.

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Was sind die Eigenschaften von Lapislazuli?

Lapislazuli ist ein metamorphes Gestein, das entsteht, wenn Kalkstein oder Marmor unter Druck und Hitze umgewandelt werden. Der Hauptbestandteil Lazurit verleiht die blaue Farbe, mit Pyrit als goldglänzenden Sprenkeln und Calcit als hellen Adern und Flecken. Da es eine Mischung von Mineralien ist, liegt die Härte nicht an einem Punkt: Lazurit liegt bei etwa 5, Calcit bei etwa 3 und Pyrit bei etwa 6,5, wodurch das Gestein insgesamt meist mit 5 bis 5,5 auf der Mohs-Skala bewertet wird. Das ist relativ weich, daher ist Lapislazuli empfindlicher als Quarzsteine. Durch den Calcitgehalt reagiert der Stein auf Säuren, und langanhaltende Feuchtigkeit kann die Oberfläche angreifen. Auch helles Sonnenlicht kann die Farbe auf Dauer verblassen lassen. In historischen und spirituellen Traditionen ist Lapislazuli als Stein der Wahrheit, Weisheit und Kommunikation bekannt. Diese Bedeutung ist kultureller Natur und hat keine mineralogische Grundlage.

Welche Kristalle lassen sich gut mit Lapislazuli kombinieren?

In Kristallanordnungen wird Lapislazuli oft mit Sodalith, Bergkristall und Amethyst kombiniert. Sodalith ähnelt Lapislazuli farblich stark und wird im Handel sogar als Imitation verwendet, aber als bewusste Kombination passen die beiden Blautöne gut zusammen. Bergkristall dient in vielen Traditionen als neutrale Ergänzung zum kräftigen Blau. Amethyst und Lapislazuli werden zusammen in Meditationsanordnungen rund um Ruhe und Besinnung eingesetzt. Achten Sie bei der Lagerung auf die Härte: Lapislazuli ist mit 5 bis 5,5 weicher als viele andere Steine, bewahren Sie ihn also nicht lose zusammen mit Quarzarten wie Bergkristall (7) oder Amethyst (7) im selben Beutel auf, da diese die weichere Oberfläche zerkratzen. Wickeln Sie Lapislazuli separat in ein Tuch ein. Halten Sie den Stein auch von Selenit fern, das mit einer Härte von 2 selbst schnell beschädigt wird.

Häufig gestellte Fragen zu Lapislazuli

Woher stammen die goldenen Sprenkel im Lapislazuli?
Diese goldfarbenen Punkte sind Pyrit, ein Eisensulfid-Mineral, das natürlich im Gestein vorkommt. Es ist kein Gold und keine Zugabe: Pyrit kristallisiert während der Entstehung des Steins mit aus. Die Verteilung ist bei echtem Lapislazuli immer unregelmäßig, keine zwei Stücke sind gleich.

Wie erkennt man echten Lapislazuli von gefärbten Imitationen?
Billiger Lapislazuli wird oft mit gefärbtem Howlith, gefärbtem Jaspis oder gefärbtem Magnesit nachgeahmt. Reiben Sie mit einem Wattestäbchen und etwas Nagellackentferner über eine unauffällige Stelle: Wenn sich Blau ablöst, ist der Stein gefärbt. Eine perfekt gleichmäßige, leuchtend blaue Farbe ohne jegliche Variation oder Pyrit deutet meist auch auf eine Imitation hin.

Wie pflegt man Lapislazuli?
Reinigen Sie den Stein mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch. Vermeiden Sie längeres Eintauchen, Chlorwasser und Salzwasser, da der Calcit im Lapislazuli empfindlich auf Feuchtigkeit und Säuren reagiert. Bewahren Sie den Stein vor hellem Sonnenlicht geschützt auf, um Verfärbungen zu vermeiden, und getrennt von härteren Steinen.

Edelsteine sind Naturmaterialien. Wir beschreiben sie im Rahmen spiritueller und historisch-kultureller Tradition. Keine Gesundheitsversprechen. Bei medizinischen oder mentalen Beschwerden: Arzt, Therapeut oder Pflegepersonal.