Onyxschmuck

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Onyx ist eine gebänderte Varietät des Chalcedons, der mikrokristallinen Form von Quarz (SiO₂), mit einer Härte von etwa 7 auf der Mohs-Skala. Der Name kommt vom griechischen "onyx", was Nagel oder Kralle bedeutet: Plinius der Ältere verglich die weißen Bänder im Stein mit den Halbmonden auf einem Fingernagel. Wichtig zu wissen: Fast alle tiefschwarzen Onyxe im Handel sind gefärbte graue Chalcedone, eine Behandlung, die es schon seit der Römerzeit gibt. Bei Vesperale finden Sie Onyx in Schmuck, Trommelsteinen und Figuren.

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Was sind die Eigenschaften von Onyx?

Onyx gehört zur Chalcedon-Familie, einer mikrokristallinen Quarzform mit der Formel SiO₂, und hat eine Härte von 7 auf der Mohs-Skala. Das Kennzeichen von Onyx ist die geschichtete, parallele Bänderstruktur: gerade Bänder, im Gegensatz zu Achat, wo die Bänder typischerweise gebogen oder konzentrisch verlaufen. Streng mineralogisch bezieht sich der Name Onyx auf das Farbmuster und nicht ausschließlich auf die Bandform, daher findet man die Unterscheidung in der Fachliteratur manchmal nuanciert. Die meisten schwarzen Onyxe, die man in Geschäften sieht, sind kein natürlich tiefschwarzes Material: Es handelt sich um grauen oder blassen Chalcedon, der durch Einlegen des Steins in eine Zuckerlösung und anschließendes Erhitzen mit Schwefelsäure schwarz gefärbt wird, wobei der Zucker verkohlt und den Stein dunkler macht. Plinius der Ältere beschrieb diese Methode bereits unter römischer Herrschaft. Es ist eine jahrhundertealte, in der Branche akzeptierte Behandlung, keine Fälschung, aber gut zu wissen, bevor man kauft. In der westlichen und asiatischen Kristalllehre ist Onyx als erdender oder schützender Stein bekannt, eine Bedeutungszuweisung, die kultureller Natur ist und keine mineralogische Grundlage hat.

Welche Kristalle lassen sich gut mit Onyx kombinieren?

In Kristallritualen wird Onyx oft mit Bergkristall, Hämatit und Tigerauge kombiniert. Bergkristall (Härte 7) gilt in solchen Konstellationen als klarer Gegenpart zum tiefen Schwarz und ist hinsichtlich der Härte ein sicherer Begleiter. Hämatit wird in vielen Traditionen zusammen mit Onyx zur Erdung und Stabilität verwendet, obwohl Hämatit mit einer Härte von 5 bis 6 weicher ist, daher sollte man die beiden nicht lose beieinander aufbewahren. Tigerauge (7) teilt die erdige, dunkle Farbfamilie und ist eine klassische ästhetische Ergänzung. Praktisch gilt: Kombinieren Sie Steine ähnlicher Härte, damit sie sich bei der Lagerung nicht gegenseitig zerkratzen. Onyx mit Härte 7 passt gut zu Bergkristall (7), Amethyst (7) und Tigerauge (7). Bewahren Sie Onyx nicht lose im selben Beutel mit weicheren Steinen wie Selenit (2) oder Fluorit (4) auf.

Häufig gestellte Fragen zu Onyx

Ist schwarzer Onyx gefärbt?
Meistens ja. Tiefschwarzer Onyx kommt in der Natur selten gleichmäßig vor: Der Großteil im Handel ist grauer Chalcedon, der durch eine Zucker- und Schwefelsäurebehandlung schwarz gefärbt wurde. Diese Methode existiert bereits seit der Römerzeit und gilt in der Edelsteinbranche als normale, akzeptierte Bearbeitung. Unbehandeltes Material wird in der Regel gesondert als solches ausgewiesen.

Was ist der Unterschied zwischen Onyx und Sardonyx?
Beide sind gebänderte Chalcedone. Onyx hat schwarze und weiße Bänder. Sardonyx hat rot- bis braunfarbene Bänder (Sard) abwechselnd mit weißen oder schwarzen Schichten. Sardonyx ist also tatsächlich ein Onyx, dessen dunkle Bänder rotbraun statt schwarz sind.

Wie pflegt man Onyx?
Abwischen mit einem weichen, nicht scheuernden Tuch und eventuell milder Seifenlauge ist ausreichend. Onyx ist mit einer Härte von 7 recht wasserbeständig, aber bewahren Sie die Steine getrennt von härteren Edelsteinen wie Saphir oder Diamant auf, um Kratzer zu vermeiden. Bei gefärbtem Onyx ist langes Einweichen oder aggressive Reinigungsmittel nicht ratsam, da dies die behandelte Farbschicht auf Dauer angreifen kann.

Edelsteine sind Naturmaterialien. Wir beschreiben sie im Rahmen spiritueller und historisch-kultureller Tradition. Keine Gesundheitsversprechen. Bei medizinischen oder mentalen Beschwerden: Arzt, Therapeut oder Gesundheitsdienstleister.