Opalschmuck

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Opal ist im mineralogischen Sinne kein Kristall. Während die meisten Steine in dieser Kategorie ein geordnetes Kristallgitter aufweisen, ist Opal amorph: ein Mineraloid aus hydratisiertem Siliziumdioxid (SiO₂·nH₂O) mit Wasser zwischen den Siliciumdioxidpartikeln, typischerweise 3 bis 21 Gewichtsprozent. Das Merkmal, für das Opal bekannt ist, ist das Farbspiel, das Funkeln der Farben, das sich über die Oberfläche bewegt, wenn man den Stein kippt. Dieser Effekt findet sich nur bei Edelopal. Bei Vesperale finden Sie Opal in Schmuckstücken, Trommelsteinen und Rohstücken, sowohl Edelopal als auch den milchigen gewöhnlichen Opal ohne Farbspiel.

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Was sind die Eigenschaften von Opal?

Opal hat eine Härte von 5,5 bis 6,5 auf der Mohs-Skala, was deutlich weicher ist als Quarz (7). Die chemische Basis ist hydratisiertes Siliziumdioxid, und genau dieses eingeschlossene Wasser unterscheidet Opal von nahezu jedem anderen Edelstein: Es bestimmt mit die Optik und macht den Stein empfindlich gegenüber Austrocknung. Das Farbspiel von Edelopal entsteht nicht durch Pigmente, sondern durch die Struktur. Der Stein besteht aus mikroskopisch kleinen Siliziumdioxidkügelchen von etwa 150 bis 300 Nanometern, die in einem regelmäßigen Gitter gestapelt sind. Weißes Licht, das hindurchfällt, wird gebrochen und in Farben zerlegt, ein Prozess, den australische Forscher der CSIRO in den 1960er Jahren unter dem Elektronenmikroskop sichtbar machten. Bei gewöhnlichem Opal liegen diese Kügelchen ungeordnet und ungleich groß, weshalb das Farbspiel fehlt. In westlichen und asiatischen Traditionen wird Opal mit Inspiration und Fantasie in Verbindung gebracht, eine Bedeutung, die kultureller Natur ist und keine mineralogische Grundlage hat.

Welche Kristalle lassen sich gut mit Opal kombinieren?

In Kristallritualen wird Opal oft mit Mondstein, Bergkristall und Labradorit kombiniert, Steinen, die ähnlich wie Opal ein Lichtspiel oder einen sanften Schimmer zeigen. Mondstein und Opal teilen in verschiedenen Kulturen eine Assoziation mit Intuition und nächtlicher Symbolik. Labradorit hat ein eigenes Lichtspiel (Labradoreszenz), das neben dem Farbspiel von Opal ästhetisch gut wirkt. Bei Opal dreht sich die praktische Seite der Kombination um Schutz, nicht um Verstärkung. Mit einer Härte von 5,5 bis 6,5 ist Opal der weichste Partner neben fast jedem anderen Stein: Bergkristall, Amethyst und die meisten Quarzvarianten (7) zerkratzen Opal, wenn sie lose aneinander reiben. Bewahren Sie Opal daher getrennt auf, nicht zusammen mit härteren Steinen in einem Beutel, und halten Sie einen polierten Opal von rauen Spitzen fern.

Häufig gestellte Fragen zu Opal

Was ist das Farbspiel von Opal?
Das Farbspiel, im Fachjargon Play-of-Color genannt, ist das Phänomen, bei dem Farblitze über den Stein gleiten, wenn man ihn dreht. Es entsteht durch Beugung: Die regelmäßig gestapelten Siliziumdioxidkügelchen im Edelopal beugen weißes Licht und spalten es in Farben. Gewöhnlicher Opal (Milchopal) besitzt diese geordnete Struktur nicht und hat daher kein Farbspiel, sondern nur einen gleichmäßigen Farbton.

Kann Opal austrocknen und reißen?
Ja. Da Opal Wasser enthält, kann langanhaltende Hitze, trockene Luft oder starkes direktes Sonnenlicht Feuchtigkeit entziehen, wodurch feine Risse entstehen können. Dies wird als Crazing bezeichnet und ist irreversibel. Setzen Sie Opal nicht einem heißen Auto, einem Spotlicht oder der Spülmaschine aus. Bewahren Sie einen Opal, den Sie längere Zeit nicht tragen, am besten in einem verschlossenen Beutel auf, damit er nicht austrocknet.

Was ist der Unterschied zwischen Edelopal und gewöhnlichem Opal?
Edelopal (precious opal) zeigt ein Farbspiel, gewöhnlicher Opal (common opal) nicht. Der Unterschied liegt in der Struktur: Bei Edelopal sind die Siliziumdioxidkügelchen gleich groß und ordentlich angeordnet, bei gewöhnlichem Opal sind sie durcheinander. Gewöhnlicher Opal hat daher eine flache, oft milchige Farbe ohne die beweglichen Blitze.

Edelsteine sind Naturmaterialien. Wir beschreiben sie innerhalb der spirituellen und historisch-kulturellen Tradition. Keine Gesundheitsversprechen. Bei medizinischen oder mentalen Beschwerden: Arzt, Therapeut oder Gesundheitsdienstleister konsultieren.