Räucherwerk

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Räucherwerk, weißer Salbei, Palo Santo und Harz zum Räuchern, zusammengebracht, weil die Anwendung übereinstimmt: anzünden, schwelen lassen, dem Rauch einen Platz geben. Wählen Sie nach Duftfamilie oder nach Form. Wo bekannt, stehen Zusammensetzung und Herkunft beim Produkt. Eine Mischung ohne Deklaration verkaufen wir nicht.

Duft als Geschenk

Eine Schachtel Räucherstäbchen kostet wenig und verändert doch, wie ein Raum sich anfühlt. Das macht sie zu einem der einfachsten kleinen Geschenke, auch für alle, die sonst nichts mit Esoterik zu tun haben.

Zweifeln Sie am Geschmack der beschenkten Person, sind Sandelholz und Nag Champa die sichersten Optionen: warm, süßlich und breit geschätzt. Wer auf Nummer sicher gehen will, legt einen Halter dazu, denn den hat nicht jeder im Haus.

Stäbchen, Kegel oder Harz auf Kohle

Die Form bestimmt vor allem Brenndauer und Intensität.

  • Ein Stäbchen gibt 25 bis 30 Minuten ruhigen Rauch mit dünner Fahne. Die meistgenutzte Form.
  • Ein Kegel brennt 10 bis 15 Minuten und gibt in dieser Zeit einen dichteren Duft ab. Praktisch, wenn Sie einen Raum schnell füllen möchten.
  • Backflow-Kegel leiten den Rauch über einen speziellen Halter nach unten. Vor allem visuell; dafür ist ein Backflow-Halter nötig.
  • Loses Harz auf Kohle wie Copal und Weihrauchharz gehört zur eher zeremoniellen Anwendung und braucht eine feuerfeste Schale mit Sand.
  • Räucheröl gibt Duft ohne Rauch, für alle, die Rauch lieber vermeiden.

Nach Duftfamilie wählen

Steht die Form fest, hilft die Duftfamilie bei der Auswahl. Holzig bei Sandelholz und Zeder, harzig bei Weihrauch und Copal, würzig bei Nag Champa und Salbei, blumig bei Rose und Jasmin, frisch bei Zitrus und Lemongras.

Die Herkunft hören Sie im Duft. Sandelholz aus Indien ist warm-holzig und süß, Zeder aus dem Atlasgebirge trockener und harziger, Weihrauch aus Oman oder Somalia zitrusartig-balsamisch. Ein indisches Vijayshree-Stäbchen riecht anders als ein japanisches Nippon-Kodo-Stäbchen, auch bei gleichem Duftnamen.

Weißer Salbei, Palo Santo und Herkunft

Weißer Salbei (Salvia apiana) stammt aus Südkalifornien und Nordmexiko und gehört zu den Präriecdrmtraditionen unter anderem der Lakota und Cheyenne. Palo Santo (Bursera graveolens) kommt aus dem Trockenwald von Peru und Ecuador. Das ist kein Stimmungsdetail, sondern der Kern dessen, was diese Pflanzen sind, deshalb erwähnen wir es.

Herkunftsehrlichkeit wiegt hier schwer, weil ein Teil der Rohstoffe empfindlich ist. Sandelholz, Atlas-Zeder und Adlerholz stehen auf der IUCN-Roten Liste als gefährdet bis bedroht, daher verkaufen wir sie nur bei nachweislich legaler und nachhaltiger Gewinnung. Weißer Salbei steht nicht auf dieser Liste, aber wilde Bestände stehen durch kommerzielle Ernte unter Druck, was die traditionelle Ernte durch indigene Gemeinschaften erschwert.