Tarot & Bücher

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Tarot-Decks, Orakelkarten und Bücher für den Einstieg oder zum Weiterlesen. Bei jedem Deck nennen wir Illustrator, Stil und Sprache, damit Sie wissen, was Sie ins Haus holen. Tarot ist bei uns ein Reflexionsinstrument, kein Wahrsageinstrument.

Ein Deck als Geschenk

Ein Tarot-Deck ist eines der wenigen Geschenke, mit denen sich jemand jahrelang beschäftigen kann. Achtundsiebzig Karten ergeben jedes Mal ein anderes Gespräch, auch bei jemandem, der noch nie eine gelegt hat.

Für ein Geschenk achten Sie vor allem auf zwei Dinge: Liegt ein Begleitheft bei, und spricht der Kunststil die beschenkte Person an. Ein Deck ohne Erklärung ist für Anfänger frustrierend. Ein Deck mit unpassendem Stil bleibt in der Schachtel.

Welches Deck für den Anfang

Das Rider-Waite-Smith von 1909 ist die am besten dokumentierte Tradition und die Grundlage, auf die fast jedes andere Deck zurückgreift. Jedes Kartenbild erzählt eine Szene, was das Lernen einfacher macht als bei Decks mit reinen Symbolen.

Älter und europäischer ist die Marseille-Tradition, bei der die kleinen Arkana keine Szenen zeigen, sondern Zählungen. Schön, aber steiler im Einstieg.

Moderne Varianten wie botanische oder queer-inklusive Decks behalten die Rider-Waite-Symbolik mit eigenen Illustrationen. Wer den klassischen Aufbau mit näherer Bildsprache möchte, ist dort gut aufgehoben.

Tarot, Orakelkarten und Lenormand

Die drei werden oft verwechselt, funktionieren aber unterschiedlich.

  • Tarot hat eine feste Struktur aus 78 Karten: 22 große Arkana und 56 kleine Arkana in vier Farben. Diese Struktur macht das System lernbar.
  • Orakelkarten haben keine feste Anzahl und keinen festen Aufbau. Jeder Hersteller bestimmt das Thema selbst. Lockerer und oft zugänglicher, aber weniger übertragbar zwischen Decks.
  • Lenormand zählt 36 Karten mit konkreten Symbolen und wird meist in Kombinationen gelesen statt Karte für Karte.

Bücher, Poster und Weiterlesen

Bei Büchern nennen wir Autor, Sprache und Niveau. Für Anfänger funktioniert ein Deck mit Begleitbuch besser als ein dickes Theoriewerk: Tarot lernt man vor allem durch Karten legen.

Wir führen keine Titel, die Heilung oder garantierte Ergebnisse versprechen. Kräuterbücher stehen als Kulturgeschichte und Nachschlagewerk im Sortiment, nicht als Rezeptquelle zur Einnahme.

Poster mit Kartenbedeutungen oder Edelstein-Übersichten sind praktisch als Nachschlagewerk an der Wand und machen sich als kleines Geschenk überraschend gut.