Schwarzer Turmalin Schmuck
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Schwarzer Turmalin ist mineralogisch als Schörl bekannt: das eisenreiche, undurchsichtige Mitglied der Turmalin-Gruppe, ein komplexes Borosilikat mit der Formel NaFe2+3Al6(BO3)3Si6O18(OH)4. Es ist bei weitem die häufigste Turmalin-Varietät und damit nicht selten. In der Tradition wird der Stein mit Erdung und Schutz assoziiert. In dieser Kategorie finden Sie bei Vesperale rohe Schörl-Brocken, getrommelte Steine und Schmuck, mit ehrlicher Erklärung zu Herkunft und Eigenschaften.
Fragen zu dieser Kategorie
Was sind die Eigenschaften von schwarzem Turmalin?
Schörl kristallisiert im trigonalen System und bildet charakteristische längliche Säulen mit vertikaler Streifung auf den Kristallflächen. Die schwarze bis sehr dunkelbraune Farbe entsteht durch den hohen Eisengehalt in der Struktur; Turmaline mit mehr Magnesium oder Lithium erhalten braune, rosa oder grüne Töne. Auf der Mohs-Skala erreicht der Stein 7 bis 7,5, vergleichbar mit Quarz, was ihn robust genug für den täglichen Gebrauch in Schmuck macht. Schörl entsteht hauptsächlich in Granit-Pegmatiten und metamorphen Gesteinen. Wichtige Fundorte liegen in Brasilien, Pakistan, Namibia und Madagaskar, wobei alpine Funde in der Schweiz und Österreich für ihre klare Kristallform bekannt sind.
Welche Kristalle passen gut zu schwarzem Turmalin?
In der Tradition wird Schörl oft mit erdenden oder klar wirkenden Steinen kombiniert, wie Rauchquarz, Hämatit, Bergkristall oder Selenit, je nachdem, welche Atmosphäre Sie in Ihrem Zuhause schaffen möchten. Praktischer Tipp zur Kombination: Achten Sie auf die Härte. Schörl ist mit Mohs 7 bis 7,5 robust, aber Selenit (Mohs 2) und Gips sind so weich, dass sie zerkratzen, wenn Sie sie zusammen aufbewahren oder in einen Beutel stecken. Lagern Sie weichere Steine daher separat oder legen Sie ein Tuch dazwischen. Quarz-Arten wie Rauchquarz und Bergkristall liegen in der Härte nahe an Schörl und können problemlos zusammen aufbewahrt werden, obwohl eine separate Aufbewahrung immer Abriebstellen auf der Oberfläche verhindert.
Häufig gestellte Fragen zu schwarzem Turmalin
Ist schwarzer Turmalin dasselbe wie Schörl?
Ja. Schörl ist der mineralogische Name für die eisenreiche, schwarze Varietät von Turmalin. Im Handel und im spirituellen Kontext wird derselbe Stein fast immer als schwarzer Turmalin bezeichnet.
Ist schwarzer Turmalin selten?
Nein. Schörl macht schätzungsweise rund 95 Prozent aller Turmaline aus und ist damit die häufigste Art. Die farbigen Varietäten wie rosa, grüner oder mehrfarbiger Turmalin sind viel seltener.
Wie erkenne ich echten schwarzen Turmalin von einer Imitation?
Echter Schörl zeigt oft vertikale Streifen auf den Kristallflächen und ist mit Mohs 7 bis 7,5 hart genug, um Glas zu ritzen. Verwechseln Sie den Stein nicht mit schwarzem Glas, gefärbtem Quarz, Obsidian oder schwarzem Onyx, die keine Streifen aufweisen; fragen Sie im Zweifelsfall nach der Herkunft.
Edelsteine sind Naturmaterialien. Wir beschreiben sie innerhalb spiritueller und historisch-kultureller Tradition. Keine Gesundheitsversprechen. Bei medizinischen oder mentalen Beschwerden: Arzt, Therapeut oder Pflegefachkraft.
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