Aragonit
Aragonit ist ein Kalziumkarbonat und damit mit Kalzit verwandt, jedoch mit einer anderen Kristallstruktur. Der Stein, den man oft im Laden sieht, ist ein rotbrauner „Sputnik“, eine Ansammlung ausstrahlender, spitzer Kristalle.
Herkunft und Ausbildung
Aragonit besteht aus Calciumcarbonat (CaCO3), derselben Substanz wie Calcit, jedoch mit einem orthorhombischen Kristallbau. Der warme braune bis rostrote Farbton stammt von kleinen Eisenmengen im Mineral. Reiner Aragonit ist hingegen weiß oder farblos.
Der Stein verdankt seinen Namen Molina de Aragón in Spanien, einer immer noch bekannten Fundstelle. Auch in Marokko, Tschechien und Namibia wird Aragonit abgebaut.
Eigenschaften
Das Farbspektrum reicht von Weiß und Beige bis zu Braun und Orangerot. Auf der Mohs-Skala erreicht Aragonit etwa 3,5 bis 4, es ist also ein weicher Stein, der schnell kratzt. Die bekannte Sputnik-Form besteht aus sternförmig verwachsenen, länglichen Kristallen.
Aragonit löst sich langsam in Säure auf und ist bei längerem Kontakt empfindlich gegenüber Wasser. Bewahren Sie den Stein trocken und getrennt von härteren Kristallen auf, damit die Spitzen nicht abbrechen.

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Häufige Fragen zu Aragonit
Darf Aragonit ins Wasser?
Kurz abspülen geht, länger nicht. Aragonit liegt mit Härte 3,5 tot 4 im empfindlicheren Bereich. Langes Einweichen kann die Oberfläche angreifen. Trocknen Sie ihn sofort ab.
Was ist der Unterschied zwischen Aragonit und Calcit?
Sie ähneln sich, aber gleiche chemische Formel, aber Calcit bildet Blöcke und Aragonit Stacheln. In der Hand ist dieser Unterschied meist sofort zu sehen.
Was macht Aragonit besonders?
Die sternförmigen Aggregate heißen im Handel Sputniks.
In der Kristall- und Astrologielehre
Sternzeichen
In der Kristalllehre wird Aragonit traditionell mit Steinbock und Krebs verbunden.
Chakra
Aragonit wird in der Kristalllehre mit dem Wurzelchakra in Verbindung gebracht.
Absicht
In der Kristallheilkunde steht Aragonit traditionell für Erdung.
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Nach AragonitDie Verknüpfungen mit Sternzeichen, Chakren und Intentionen stammen aus der Kristalllehre und kulturhistorischen Traditionen. Es handelt sich nicht um eine medizinische oder therapeutische Behauptung und ist kein Ersatz für professionelle Beratung.