Dolomit
Dolomit ist Calciummagnesiumcarbonat. Die rosa Variante, die wir führen, kommt in körnigen Brocken mit einer sanften, fast puderigen Ausstrahlung und ist auffallend leicht in der Hand.
Herkunft und Entstehung
Dolomit entsteht, wenn Kalkstein mit magnesiumreichem Wasser in Berührung kommt und das Calcium teilweise durch Magnesium ersetzt wird. Das geschieht in flachen Meeren und Lagunen. Ganze Gebirge bestehen daraus.
Das Mineral ist nach dem französischen Geologen Déodat de Dolomieu benannt, der es Ende des achtzehnten Jahrhunderts beschrieb. Was die meisten nicht wissen: Die Dolomiten in Italien sind nach dem Mineral benannt, nicht umgekehrt.
Merkmale
Rosa bis fleischfarben, manchmal fast weiß, mit einer körnigen Oberfläche, die leicht glitzert, weil jedes Körnchen eine eigene Spaltfläche hat. Härte 3,5 bis 4, ein Schlüssel zerkratzt ihn also.
Ein praktischer Unterschied zu Calcit: Dolomit braust in verdünnter Säure kaum, Calcit sofort und heftig. Für die Pflege macht das wenig aus, denn Säure sollten Sie bei beiden meiden.

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Häufige Fragen zu Dolomit
Kann Dolomit unter den Wasserhahn?
Besser nicht. Dolomit hat Härte 3,5 tot 4 und verträgt Wasser schlecht: Die Oberfläche kann matt oder angegriffen werden. Abstauben mit einem trockenen Tuch ist der sicherste Weg.
Womit wird Dolomit verwechselt?
Sie ähneln sich, aber Dolomit braust in Säure kaum, Calcit sofort und heftig. In der Hand ist dieser Unterschied meist sofort zu sehen.
Was macht Dolomit besonders?
Die Dolomiten in Italien sind nach dem Mineral benannt und nicht umgekehrt.
Diese Informationen beruhen auf Überlieferung und Kulturgeschichte rund um Edelsteine, nicht auf wissenschaftlichem Nachweis. Sie sind keine medizinische oder therapeutische Beratung und ersetzen keine professionelle Betreuung.