Kristall-Enzyklopädie
Kristall-Enzyklopädie

Heliotrop

Heliotrop, auch Blutstein genannt, ist eine dunkelgrüne Varietät von Chalzedon. Im Grün liegen kleine rote Flecken aus Eisenoxid.

Herkunft und Bildung

Heliotrop ist eine Form von Chalcedon, der feinkörnigen Quarzart. Die Grundfarbe ist tiefgrün mit rotbraunen Sprenkeln, die durch Eisenoxid verursacht werden. Diese roten Punkte gaben ihm den Spitznamen Blutstein.

Der Stein stammt unter anderem aus Indien, Brasilien und Australien. Indien gilt traditionell als wichtige Quelle.

Eigenschaften

Die Farbe ist überwiegend dunkelgrün bis fast schwarzgrün, mit roten oder orangen Flecken. Auf der Mohs-Skala liegt Heliotrop bei etwa 6,5 bis 7, ähnlich anderen Quarzsorten. Das Material ist dicht und undurchsichtig, mit einem wachsartigen Glanz nach dem Polieren.

Aufgrund dieser Härte ist der Stein im täglichen Gebrauch recht robust. Eine milde Seife und lauwarmes Wasser genügen zur Reinigung. Vermeiden Sie aggressive Reinigungsmittel.

Heliotroop groen 500 gr. edelsteen trommelstenen (mt3)
Heliotrop. Die roten Sprenkel brachten ihm den deutschen Namen Blutstein ein

Häufige Fragen zu Heliotrop

Wie reinigt man Heliotrop?

Wasser ist kein Problem. Bei Härte 7 und dichter Oberfläche können Sie ihn abspülen und danach trockenreiben. Scheuermittel sollten Sie vermeiden.

Woran sehe ich den Unterschied zu grünem Jaspis?

Sie ähneln sich, aber Heliotrop hat immer rote Eisenoxidflecken. In der Hand ist dieser Unterschied meist sofort zu sehen.

Was sollte man über Heliotrop wissen?

Die roten Sprenkel brachten ihm den deutschen Namen Blutstein ein.

In der Kristalllehre und Astrologie

Sternzeichen

In der Kristalllehre wird Heliotrop traditionell mit Widder und Fischen in Verbindung gebracht.

Chakra

Heliotrop wird in der Kristalllehre dem Wurzelchakra zugeordnet.

Absicht

In der Kristalllehre steht Heliotrop traditionell für Erdung.

Selbst besichtigen

Heliotrop im Shop

Sehen Sie sich alle Heliotrop-Stücke an, die jetzt auf Lager sind.

Nach Heliotrop
Gut zu wissen

Die Verknüpfungen mit Sternzeichen, Chakren und Intentionen stammen aus der Kristalllehre und kulturhistorischen Traditionen. Es handelt sich hierbei nicht um eine medizinische oder therapeutische Behauptung und ersetzt keine professionelle Beratung.