Labradorit
Labradorit ist ein Feldspatmineral, das vor allem für seine Labradoreszenz bekannt ist: ein wechselndes Farbenspiel, das aufleuchtet, sobald das Licht im richtigen Winkel auf den Stein fällt. Der Name verweist auf die kanadische Halbinsel Labrador, wo das Mineral erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde.
Herkunft und Ausbildung
Labradorit gehört zur Feldspatgruppe, einer der häufigsten Mineralfamilien in der Erdkruste. Er entsteht in magmatischem Gestein, wobei Magma langsam abkühlt und sich die Kristallstruktur in dünnen Schichten aufbaut. Dieser schichtweise Aufbau ermöglicht später das charakteristische Lichtspiel des Steins.
Die wichtigsten Fundorte liegen in Kanada, dem Land, dem der Stein seinen Namen verdankt, sowie in Madagaskar und Finnland. Diese drei Herkunftsländer liefern jeweils ihre eigene Variation in Farbschattierung und Intensität des Farbeffekts.
Eigenschaften
Auf den ersten Blick wirkt Labradorit oft gräulich oder dunkel, bis das Licht ihn in einem bestimmten Winkel trifft. Dann erscheint die Labradorisierung: ein Blitz von Blau, Grün oder manchmal Gold, der über die Oberfläche zu gleiten scheint. Dieser optische Effekt entsteht durch Lichtbrechung zwischen den dünnen Schichten in der Kristallstruktur und ist bei jedem Stein einzigartig.
Der Stein hat eine Mohs-Härte von etwa 6 bis 6,5, wodurch er relativ kratzfest ist, aber bei Kontakt mit härteren Materialien vorsichtig behandelt werden sollte. Sie erkennen Labradorit an der Kombination aus einer gleichmäßigen, oft graublauen Grundfarbe und dem charakteristischen, winkelabhängigen Farbenspiel.

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Häufige Fragen zu Labradorit
Darf Labradorit ins Wasser?
Ja. Mit Härte 6 tot 6,5 und ohne poröse Struktur kann Labradorit problemlos unter den Wasserhahn. Lauwarmes Wasser und ein weiches Tuch genügen; lassen Sie ihn danach an der Luft trocknen.
Was ist der Unterschied zwischen Labradorit und Spektrolith?
Sie ähneln sich, aber Spektrolith ist eine dunklere finnische Variante desselben Minerals. In der Hand ist dieser Unterschied meist sofort zu sehen.
Was macht Labradorit besonders?
Der Name stammt von der Halbinsel Labrador in Kanada, wo er zuerst beschrieben wurde.
In der Kristallkunde und Astrologie
Sternzeichen
In der Kristalllehre wird Labradorit traditionell dem Schützen, Skorpion und den Fischen zugeordnet.
Chakra
Innerhalb dieser Tradition wird der Stein mit dem Chakra des dritten Auges in Verbindung gebracht.
Absicht
Labradorit wird in der Kristalllehre traditionell mit Schutz, Intuition und Transformation in Verbindung gebracht.
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Nach LabradoritDiese Informationen basieren auf Tradition und Kulturgeschichte rund um Edelsteine, nicht auf wissenschaftlichen Beweisen. Es handelt sich nicht um medizinische oder therapeutische Ratschläge und ersetzt keine professionelle Betreuung.