Peridot
Peridot ist Olivin in Edelsteinqualität: gelbgrün bis flaschengrün, immer mit einem Hauch Gelb darin. Reines Grün kommt bei diesem Stein nicht vor. Das macht ihn gerade erkennbar.
Herkunft und Entstehung
Olivin gehört zu den häufigsten Mineralen des Erdmantels, an die Oberfläche gelangt es aber vor allem durch Vulkanismus. Wichtige Fundorte sind Pakistan, Myanmar, Arizona und die ägyptische Insel Zabargad im Roten Meer, wo schon in der Antike abgebaut wurde.
Olivin steckt auch in Meteoriten. In Pallasiten liegen grüne Peridotkörner in Eisen-Nickel eingebettet, was spektakuläre Schnitte ergibt. Was im Handel liegt, ist fast immer irdischer Herkunft, das Mineral gibt es also auch außerhalb der Erde.
Merkmale
Die Farbe kommt von Eisen in der Kristallstruktur und das ergibt immer eine gelbe Komponente. Je mehr Eisen, desto dunkler und bräunlicher wird das Grün. Härte 6,5 bis 7.
Peridot hat eine hohe Doppelbrechung: Schauen Sie durch einen geschliffenen Stein auf eine Facettenkante der Gegenseite und Sie sehen sie doppelt. Außerdem ist er säureempfindlich, Essig, Zitrone und Reinigungsmittel sind also keine gute Idee.

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In der Kristallkunde und Astrologie
Häufige Fragen zu Peridot
Darf Peridot ins Wasser?
Kurz abspülen geht, länger nicht. Peridot liegt mit Härte 6,5 tot 7 im empfindlicheren Bereich. Langes Einweichen kann die Oberfläche angreifen. Trocknen Sie ihn sofort ab.
Was ist der Unterschied zwischen Peridot und Chrysopras?
Sie ähneln sich, aber Peridot hat immer einen gelben Unterton, Chrysopras ist kühler und gleichmäßiger grün. In der Hand ist dieser Unterschied meist sofort zu sehen.
Woran erkennt man Peridot?
Olivin kommt auch in Meteoriten vor, eingebettet in Eisen-Nickel, auch wenn das im Handel Erhältliche fast immer irdischer Herkunft ist.
Diese Informationen beruhen auf Überlieferung und Kulturgeschichte rund um Edelsteine, nicht auf wissenschaftlichem Nachweis. Sie sind keine medizinische oder therapeutische Beratung und ersetzen keine professionelle Betreuung.