Prehnit
Prehnit ist durchscheinend gelbgrün bis apfelgrün, mit einem Glanz zwischen Glas und Perlmutt. Er wächst in kugeligen, traubenartigen Aggregaten, was ihn sofort erkennbar macht.
Herkunft und Entstehung
Prehnit ist ein Calciumaluminiumsilikat, das sich in Hohlräumen vulkanischen Gesteins bildet, oft zusammen mit Zeolithen. Bekannte Fundorte liegen in Südafrika, Australien, Mali und Schottland.
Das Mineral verdankt seinen Namen Oberst Hendrik von Prehn, der es um 1780 vom Kap nach Europa mitbrachte. Damit ist Prehnit das erste Mineral, das je nach einer Person benannt wurde, eine Gewohnheit, die danach zur Regel wurde.
Merkmale
Die Farbe reicht von blassem Gelbgrün bis zu einem satten Apfelgrün. Durchscheinend, selten ganz klar, oft mit dünnen schwarzen Nädelchen aus Epidot oder Turmalin darin, die als Linien durch das Grün laufen. Diese Einschlüsse gehören dazu und erhöhen bei Sammlern gerade den Wert.
Härte 6 bis 6,5, hart genug für einen Anhänger, aber zu empfindlich für einen Ring, der überall anstößt.

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In der Kristallkunde und Astrologie
Häufige Fragen zu Prehnit
Darf Prehnit ins Wasser?
Ja. Mit Härte 6 tot 6,5 und ohne poröse Struktur kann Prehnit problemlos unter den Wasserhahn. Lauwarmes Wasser und ein weiches Tuch genügen; lassen Sie ihn danach an der Luft trocknen.
Was ist der Unterschied zwischen Prehnit und Chrysopras?
Sie ähneln sich, aber Prehnit ist durchscheinend mit schwarzen Nädelchen darin, Chrysopras gleichmäßig und ohne Einschlüsse. In der Hand ist dieser Unterschied meist sofort zu sehen.
Woran erkennt man Prehnit?
Es ist das erste Mineral, das je nach einer Person benannt wurde, nach Oberst von Prehn, um 1780.
Diese Informationen beruhen auf Überlieferung und Kulturgeschichte rund um Edelsteine, nicht auf wissenschaftlichem Nachweis. Sie sind keine medizinische oder therapeutische Beratung und ersetzen keine professionelle Betreuung.