Labradorit-Schmuck

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Labradorit ist ein Feldspatmineral der Plagioklas-Gruppe mit einer chemischen Basis aus Kalzium-Natrium-Aluminiumsilikat. Der Stein verdankt seinen Namen der Halbinsel Labrador in Kanada, wo mährische Missionare das Material 1770 bei Nain auf Paul's Island beschrieben. Das auffälligste Merkmal ist die Labradoreszenz: ein blau-grün-goldener Farbschiller, der im Inneren des Steins entsteht, nicht an der Oberfläche. Bei Vesperale finden Sie Labradorit in Schmuck, Trommelsteinen, Handsteinen und Türmen, wobei das Material heute hauptsächlich aus Madagaskar stammt.

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Was sind die Eigenschaften von Labradorit?

Labradorit hat eine Härte von 6 bis 6,5 auf der Mohs-Skala und eine trikline Kristallstruktur. Damit ist der Stein weicher als Quarz und anfälliger für Kratzer. Die Labradoreszenz entsteht dadurch, dass der Kristall während der Bildung in dünnen Schichten (Lamellen) aufgebaut wurde. Licht, das in den Stein einfällt, bricht an diesen internen Schichten und wird als Farbe zurückgeworfen. Das Ergebnis ist ein Schillern, das sich verschiebt, wenn man den Stein kippt, mit Farbtönen, die pro Stück von Blau und Grün bis Gold und bei einigen Steinen Lila reichen. Wichtig für das Tragen und Aufbewahren: Labradorit hat eine perfekte Spaltbarkeit in eine Richtung und eine gute in eine zweite. Ein falsch gerichteter Schlag kann den Stein entlang einer solchen Spaltfläche brechen, daher sind Schmuckstücke mit einer schützenden Fassung ratsam. In der Kristalllehre wird Labradorit als Stein der Transformation und Intuition bezeichnet, eine Bedeutung, die kultureller Natur ist und unabhängig von der Mineralogie ist.

Welche Kristalle passen gut zu Labradorit?

Labradorit gehört zur Feldspatfamilie, genau wie Mondstein und Sonnenstein. Diese Verwandtschaft macht sie zu einem logischen Set in Schmuck und Anordnungen: ähnliche Härte, verwandter Glanz. In Kristallritualen wird Labradorit zudem oft mit Amethyst und Bergkristall kombiniert. Praktisch zählt vor allem die Härte bei der Aufbewahrung. Labradorit liegt bei 6 bis 6,5 Mohs und ist weicher als Amethyst (7) und Bergkristall (7). Bewahren Sie die Steine daher nicht lose zusammen in einem Beutel auf, da die härteren Quarzarten die weichere Feldspatoberfläche zerkratzen. Ein gefüttertes Fach oder eine separate Schachtel pro Stein verhindert dies. Mondstein und Sonnenstein liegen in der Härte nahe bei Labradorit und harmonieren besser miteinander.

Häufig gestellte Fragen zu Labradorit

Was genau ist Labradoreszenz?
Es ist das Farbenspiel, für das Labradorit bekannt ist. Der Schimmer kommt nicht von einer Farbe auf der Oberfläche, sondern von einem optischen Effekt im Inneren des Steins. Licht bricht an mikroskopisch dünnen Schichten im Kristall und wird als Blau, Grün oder Gold reflektiert. Dadurch ändert sich die Farbe, wenn man den Stein bewegt oder aus einem anderen Winkel betrachtet.

Was ist der Unterschied zwischen Labradorit und Spektrolit?
Spektrolit ist ein Handelsname für Labradorit aus Finnland mit einer besonders breiten und intensiven Farbpalette auf einem dunklen, nahezu schwarzen Untergrund. Es ist keine eigene Mineralart: mineralogisch ist Spektrolit einfach Labradorit. Der Name wird für Steine verwendet, deren Farbenspiel außergewöhnlich voll und kontrastreich ist.

Wie pflegt man Labradorit?
Kurzes Abspülen mit lauwarmem Wasser und Abtrocknen mit einem weichen Tuch genügt. Vermeiden Sie langes Eintauchen und aggressive Reinigungsmittel, da Labradorit durch seine Spaltung empfindlicher ist als Quarz. Halten Sie den Stein auch von längerem intensivem Sonnenlicht fern, um Farbveränderungen zu vermeiden, und bewahren Sie ihn separat auf, damit härtere Steine ihn nicht zerkratzen.

Edelsteine sind Naturmaterialien. Wir beschreiben sie im Rahmen spiritueller und historisch-kultureller Tradition. Keine Gesundheitsversprechen. Bei medizinischen oder mentalen Beschwerden: Arzt, Therapeut oder Pflegepersonal.