Solarplexuschakra
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Der Solarplexus ist das dritte Chakra und heißt Manipura, oberhalb des Nabels. Die Farbe ist Gelb bis Goldbraun. Das ergibt die wärmste Gruppe Steine der sieben: Citrin, Tigerauge, Pyrit und gelber Calcit.
In der Tradition wird dieses Chakra mit Tatkraft und mit Mut verbunden. Es ist das Chakra, das am häufigsten von Menschen gewählt wird, denen ein wichtiger Moment bevorsteht.
Welche Steine gehören zum Solarplexus?
Citrin ist der bekannteste: durchscheinend gelb, von fast farblos bis honigbraun. Tigerauge ist undurchsichtig und hat den Katzenaugenglanz, der mitwandert, wenn Sie ihn kippen, verursacht durch parallele Fasern im Stein.
Pyrit ist metallisch goldgelb und wächst in Würfeln mit scharfen Kanten, was ihn zu einem der wenigen Steine macht, die von Natur aus geometrisch aussehen. Gelber Calcit ist die weiche, matte Variante.
Was Menschen damit tun
Tigerauge wird von den vieren am meisten getragen, meist als Armband. Der Glanz kommt bei Bewegung am besten zur Geltung, an einem Handgelenk wirkt er also mehr als auf einem Regal.
Pyrit geht dagegen fast nie als Schmuck aus dem Haus. Er steht auf einem Schreibtisch, wo die Würfelform und der Metallglanz auffallen. Wer ihn doch trägt, tut es als Anhänger.
Worauf Sie achten sollten
Pyrit ist Eisensulfid und verwittert bei Feuchtigkeit: dann zeigen sich weiße Ausblühungen und Rostflecken. Halten Sie ihn trocken und bewahren Sie ihn nicht in einem geschlossenen feuchten Raum auf.
Viel Citrin auf dem Markt ist erhitzter Amethyst. Das erkennen Sie an einem orangebraunen Schimmer um die Spitze und einer weißen Basis; natürlicher Citrin ist gleichmäßiger blassgelb. Beides ist echter Quarz, aber es ist ein Unterschied, den Sie wissen dürfen.
Fragen zum Solarplexus
Citrin und Tigerauge werden am häufigsten gewählt. Tigerauge ist der praktischere der beiden: hart, undurchsichtig und lichtunempfindlich. Citrin ist durchscheinend und bei Tageslicht schöner, kann aber bei langer Sonne etwas ausbleichen.
Ein großer Teil dessen, was als Citrin verkauft wird, ist erhitzter Amethyst. Das ist immer noch Quarz und immer noch echt, nur nicht von Natur aus gelb. Sie erkennen es an einer weißen Basis mit orangebrauner Spitze; natürlicher Citrin ist gleichmäßiger in der Farbe.
Pyrit ist Eisensulfid, also Eisen plus Schwefel. Im Kontakt mit Feuchtigkeit und Luft entsteht langsam Eisensulfat: weiße Ausblühungen oder rostige Flecken. Trockene Lagerung verhindert es. Einmal angegriffen lässt es sich nicht rückgängig machen.
Parallele Fasern im Stein, die das Licht in einem Band zurückwerfen. Das heißt Chatoyance, nach dem französischen Wort für Katzenauge. Je gerader die Fasern verlaufen, desto schärfer das Band, und das bestimmt auch den Preis.
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